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Fallbeispiel 1

Mitte der 90'er Jahre tauchten die ersten Plagiate der wassertreibenden Substanz "Furosemid" (Lasix (R)) auf. Zu dieser Zeit war es noch üblich, dass Patienten nach Nierentransplantation täglich die ausgeschiedene Urinmenge akribisch genau Tag für Tag aufschrieben.

Nach der Umstellung auf das (damals) ca. 20% preiswertere "Genericum" berichteten die Patienten zu einem GROSSEN Teil, dass sie plötzlich NUR NOCH DIE HÄLFTE der bisherigen Urinausscheidung hatten, und somit die DOSIS VERDOPPELN mussten. DIE NEBENWIRKUNGEN (insbesondere Hörstörungen, Schwindel u.ä.) nahmen dabei JEDOCH ERHEBLICH ZU.

Mir will nicht einleuchten, dass das DOPPELTE von 80% PREISWERTER sein soll, als gleich das Original zu nehmen...

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Nachtrag 2008:

Inzwischen sehen wir auch immer mehr NEBENWIRKUNGEN dieser Billigprodukte.
Hier mal Bilder von Furosemid-Plagiaten (ohne Worte) ...